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High-Tech trifft Heimat: Freie Wähler besuchen MK Versuchsanlagen in Mücke-Merlau 

Auf Einladung der MK Versuchsanlagen GmbH & Co. KG besuchten über 20 Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler für die Gemeindevertretung Mücke und den Vogelsbergkreistag den Unternehmensstandort in Merlau. Der Termin unterstrich die Bedeutung regionaler Innovationskraft und die engen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und kommunaler Infrastruktur. 

Innovation „Made in Mücke“ 

Geschäftsführer Michael Keil begrüßte die Delegation persönlich und gab Einblicke in die Erfolgsgeschichte des 1988 gegründeten Familienunternehmens. Heute steht MK mit über 250 Mitarbeitern für Präzision und Zukunftstechnologie. Von maßgeschneiderten Laborsystemen bis hin zu metallfreien Reinräumen: Die Produkte aus Mücke sind weltweit in der Pharma-, Halbleiter- und Optikindustrie sowie in der Spitzenforschung gefragt. Besonders in der Ultra-Spuren-Analyse und der Industrie 4.0 gilt das Unternehmen als Technologieführer. 

„Trotz unserer internationalen Ausrichtung schlägt das Herz von MK klar hier in der Region“, betonte Keil. Bei einer anschließenden Werksführung konnten sich die Besucher von der beeindruckenden Fertigungstiefe überzeugen – von der Planung bis zur Montage findet die gesamte Wertschöpfung vor Ort statt. 

Standortfaktor Kinderbetreuung im Fokus 

Im Dialog mit der Betriebsleitung rückten schnell die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten in den Fokus. Annekathrin Walter, Mitglied der Geschäftsleitung, verdeutlichte die Herausforderungen moderner Arbeitgeber: „Wer Fachkräfte und junge Familien in der Region halten will, muss verlässliche und planbare Betreuungsangebote schaffen.“ Eine funktionierende Kinderbetreuung sei heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Standortfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe. 

Die Freien Wähler nahmen diesen Impuls direkt auf. „Das ist ein zentrales Thema, das wir in der kommenden Legislaturperiode ganz oben auf unserer Agenda haben werden“, versicherten die Vertreter der Wählergemeinschaft. 

Starke Wirtschaft als Fundament der Kommune 

Michael Keil ergänzte, dass ein Unternehmen dieser Größe auf ein funktionierendes Umfeld angewiesen sei – von der Verkehrsanbindung bis hin zu kurzen Wegen in der Verwaltung. Die Freien Wähler würdigten die enorme Leistungsfähigkeit des Betriebs. 

  • Lars Wicke, Spitzenkandidat für den Kreistag, unterstrich die Rolle des starken Mittelstands für den gesamten Vogelsberg. 
  • Dr. Fabian Horst, Spitzenkandidat für die Gemeindevertretung, hob hervor, dass solch sichere und hochqualifizierte Arbeitsplätze das Fundament für eine zukunftsfähige Gemeinde bilden. 
  • Ulf Immo Bovensmann, lokaler Kandidat aus Merlau, verwies auf die schiere Bedeutung des Standorts: Mit über 1.000 Arbeitsplätzen im unmittelbaren Umfeld sei dieser Bereich das wirtschaftliche Kraftzentrum Mückes, in dem MK eine Schlüsselrolle einnehme. 

Fazit des Besuchs: Die MK Versuchsanlagen GmbH & Co. KG ist ein Paradebeispiel dafür, wie High-Tech und Heimatverbundenheit Hand in Hand gehen. Für die Freien Wähler steht fest: Die Unterstützung solcher Unternehmen durch eine starke kommunale Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe der lokalen Politik. 

Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen – Grünflächen besser und kontinuierlicher pflegen

Die Pflege der öffentlichen Grünflächen ist ein Thema, das viele Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Mücke unmittelbar betrifft. Ob Spielplätze, Friedhöfe oder Dorfplätze – immer wieder wird deutlich, dass das Gras zu hoch steht oder Grünanlagen nicht regelmäßig gepflegt werden können. Gerade bei sensiblen Anlässen wie Beerdigungen auf dem Friedhof sorgt dies verständlicherweise für Unmut.

Für die Freien Wähler Mücke steht fest: Diese Themen sind keine Nebensächlichkeiten, sondern betreffen die Lebensqualität in unserer Gemeinde unmittelbar.

„Wir haben uns mit diesem Thema bereits lange vor der Wahl intensiv beschäftigt“, betont Dr. Fabian Horst, Spitzenkandidat der Freien Wähler Mücke. Bereits in der vergangenen Wahlperiode brachten die Freien Wähler den Vorschlag ein, bei geeigneten Flächen auf Rasenmähroboter umzusteigen, um den Bauhof zu entlasten und Pflegeintervalle zu verkürzen. Vergleichbare Modelle werden in anderen Kommunen bereits praktiziert.

„Uns war bewusst, dass der Einsatz nicht auf allen Flächen möglich ist und Sicherheitsaspekte sorgfältig geprüft werden müssen“, so Dr. Horst. Dennoch wurde der Antrag nach Vorlage eines „Gutachtens“ nicht weiterverfolgt. Damit blieb ein aus Sicht der Freien Wähler sinnvoller Ansatz ungenutzt.

Neue Ideen aus der „Jüngeren Generation“

Im Rahmen der Listenversammlung im Februar 2026 stellten Vertreterinnen und Vertreter der „Jüngeren Generation“ der Freien Wähler Mücke weitere Überlegungen vor. Maximilian Rühl aus Sellnrod auf Listenplatz 14 erläuterte dabei einen praxisnahen Ansatz: Die Pflege einzelner Grünflächen oder das regelmäßige Mähen bestimmter Rasenflächen könnte – auf freiwilliger Basis – an örtliche Vereine übertragen werden.

„Warum sollte ein Faschingsverein, ein Jugendclub oder ein Obst- und Gartenbauverein, der eine Fläche übernimmt, nicht auch eine kleine Aufwandsentschädigung für die Vereinskasse erhalten?“, so Rühl. Vergleichbare Modelle, etwa bei der Reinigung von Sinkkästen durch Feuerwehrvereine, zeigen, dass bürgerschaftliches Engagement erfolgreich eingebunden werden kann.

Ein solcher Ansatz würde Aufgaben wieder stärker ins Dorf zurückverlagern. Natürlich sei klar, dass sich nicht in allen Ortsteilen Vereine finden werden und nicht jede Fläche geeignet ist. Doch wie Luis Herr aus Nieder Ohmen, Listenplatz 3 betont: „Jede Fläche welche durch das Programm von Vereinen übernommen wird, ist eine Fläche weniger um die sich der Bauhof kümmern muss“

Unbürokratisch und praxisnah

Viele Dorfplätze in der Gemeinde Mücke wurden bereits durch Vereine angelegt – unter anderem im Rahmen des Förderprogramms „Starkes Dorf“. Für die Freien Wähler liegt es nahe, dieses Engagement weiterzudenken und Vereinen auch langfristig Verantwortung für Pflege und Erhalt einzelner Flächen zu übertragen.

Wichtig ist den Freien Wählern dabei ein unbürokratisches Vorgehen. „Es darf nicht sein, dass nach dem Mähen jemand aus der Verwaltung mit dem Zollstock dasteht und die Grashöhe kontrolliert“, so Berthold Biedenkapp aus Atzenhain, Listenplatz 29. Vertrauen und klare Absprachen müssten im Vordergrund stehen.

Gleichzeitig ist den Freien Wählern bewusst, dass es sensible Bereiche gibt – etwa Kindergärten oder besonders stark frequentierte Anlagen – bei denen eine Übertragung nicht möglich ist. „Aber es kann ein wichtiger Beitrag sein, um den Bauhof zu entlasten und die Grünflächen in unserer Gemeinde besser und kontinuierlicher zu pflegen“, ergänzt Laura Keil aus Ober-Ohmen auf Listenplatz 5.

Ziel: Saubere, gepflegte und lebenswerte Ortsteile

Die Freien Wähler Mücke machen deutlich: Sie setzen sich aktiv mit den Themen auseinander, die den Bürgerinnen und Bürgern wichtig sind. Die Pflege der Grünflächen ist dabei ein zentraler Baustein für ein gepflegtes Ortsbild und eine hohe Lebensqualität.

Mit neuen Ideen, Offenheit für innovative Lösungen und dem Vertrauen in das Engagement der Vereine wollen die Freien Wähler dazu beitragen, dass die Grünflächen in der Gemeinde künftig besser, regelmäßiger und nachhaltiger gepflegt werden.

Mücker Bürger tragen Haushaltskompromiss mit – Verantwortung vor Wahlkampf

In der Ausgabe der Alsfelder Allgemeinen Zeitung vom Freitag war zu lesen: „Mücker Bürger lehnen Stellensperre ab.“ Diese Darstellung entspricht jedoch nicht dem tatsächlichen Abstimmungsverhalten der Fraktion der Mücker Bürger (MüBü) in der Gemeindevertretung.

Am Mittwoch (05. Februar 2026) stimmte die Fraktion der Mücker Bürger mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Jennifer Schomber dem Haushalt zu. Damit trugen die MüBü auch die beschlossene Stellensperre mit, die sie am Freitag (2 Tage später) in der Presse ablehnten. Die in der Presse formulierte Ablehnung kann daher – wenn überhaupt – nur als politische Positionierung im Hinblick auf die Kommunalwahl am 15. März 2026 verstanden werden. Andernfalls hätte man bereits jetzt ein öffentliches Versprechen gebrochen.

In ihrer eigenen Pressemeldung betonen die Mücker Bürger:
„Wir stehen für offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation – mit der Verwaltung, mit den Mitarbeitenden sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern.“
Dieser Anspruch auf verantwortungsvolle Kommunikation und Sachorientierung dürfte auch dazu beigetragen haben, dass die Fraktion MüBü in der Sitzung der Gemeindevertretung anders abgestimmt hat als es die Verlautbarung nur 2 Tage später es wieder gibt.

In der Gemeindevertretung stimmte eine große Mehrheit der anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter dem Haushalt sowie der Stellensperre zu – darunter Mitglieder von MüBü, Freien Wählern, SPD und CDU. Übriges, der Haushalt ist ohne die vom Bürgermeister (Gemeindevorstand) angeregte Steuererhöhung beschlossen.

Allen Beteiligten war und ist bewusst, welche wichtige Arbeit die Verwaltung für die Gemeinde leistet. Dies wurde in den Redebeiträgen der Sitzung deutlich hervorgehoben und anerkannt. Gleichzeitig zeigte die breite Zustimmung, dass es notwendig ist, trotz Wertschätzung auch verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen.

Wichtig ist zudem: Die Regelung zur Wiederbesetzungssperre gilt aktuell nur für das Jahr 2026 und greift nur, wenn der Haushalt genehmigt ist.

Was junge Leute wollen – Treffen der FW „Young Generation“

Bei den Wahlen zur Gemeindevertretung der Gemeinde Mücke treten die Freien Wähler Mücke mit einer bunt gemischten Liste an. Unter den 34 Kandidatinnen und Kandidaten ist auch ein großer Teil junger Menschen.

Luis Herr aus Nieder-Ohmen ist der jüngste und steht auf Listenplatz 3 für die Wahl. Da so viele junge Menschen bereit sind sich politisch einzubringen, nahm er dies zum Anlass und lud die jungen Leute zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Mücke und Spitzenkandidaten Dr. Fabian Horst zu einem Meinungsaustausch ein.


Eines der wichtigsten Themen war der Wohnungsmangel für junge Leute. Man will raus aus dem Elternhaus – aber nicht raus in „die weite Welt“ – man will in Mücke bleiben. Dazu benötigt man bezahlbare Mietwohnungen. „Wir können,“ so Maximilian Rühl aus Sellnrod, Listenplatz 14, „schon von einem Mangel an Wohnungen sprechen.“ Dazu kommt, dass meist Wohnungen erst gar nicht angeboten werden, sondern – weil das Dorf noch funktioniere – diese von „Mund zu Mund“ weitergegeben werden. „Wer hier nicht am Ball ist, geht leer aus.“ so Rühl weiter. Man wolle sich dafür einsetzen, dass geprüft wird, ob zum Beispiel die Mücke App hier auch als Form der Bekanntmachung genutzt werden kann.
Es muss auch überlegt werden, ob man sich in Mücke nicht aktiv um einen Investor kümmert, der Mehrfamilienhäuser baut, um diese bestehende Lücke zu schließen. „Auch wenn wir keine Betongroßbauten anstreben, führt kein Weg daran vorbei, neuen Wohnraum zu schaffen, um jungen Menschen eine Perspektive in Mücke zu bieten.“ so Laura Keil, Listenplatz 6, zu dem Thema.


Auch wenn man es nicht meint, den jungen Leuten fällt die Grünpflege von gemeindlichen Anlagen auf. Ob Friedhöfe, Spielplätze oder Randbegrünungen – an einigen Stellen könnte man meinen, der Bauhof komme gar nicht. Gleichwohl wissen die Jugendlichen dem ist nicht so! Doch die Vielzahl von Flächen stellen das Personal an seine Grenzen. „Wir wollten für gewisse Flächen Rasen-Mäh-Roboter einsetzen, um zu entlasten.“ so Dr. Horst gegenüber den jungen Leuten, „doch hier habe man auf der Verwaltung Gründe gesucht, warum dies in Mücke nicht gehe.“ Die jungen Leute schlugen vor zu überlegen, ob man nicht ein ähnliches Prinzip wie beim Leeren von den Sinkkästen – wo dies meist die Feuerwehr übernimmt – anwenden könne und die Bereitschaft in den lokalen Vereinen suche „So könne man die lokalen Vereine mit einer Aufwandsentschädigung unterstützen und den Bauhof entlasten“, so Ben Faust,
Listenplatz 13.

Freie Wähler Mücke stellen Liste auf

34 Kandidatinnen und Kandidaten stehen für die Kommunalwahl 2026 bereit

Am 27. November fand im DGH Flensungen die Sitzung zur Listenaufstellung der Freien Wähler Mücke statt. In konstruktiver Atmosphäre kamen die Mitglieder zusammen, um die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl zu bestimmen. Mit einer vielfältigen und breit aufgestellten Liste von 34 Kandidatinnen und Kandidaten treten die Freien Wähler Mücke zur Wahl der Gemeindevertretung im März 2026 an. Dies teilte der Vorsitzende der Freien Wähler Mücke, Dr. Fabian Horst, mit, der im Rahmen der Listenversammlung zum Spitzenkandidaten gewählt wurde.

An der Versammlung, an der auch der Kreisvorsitzende der Freien Wähler und Grebenauer Bürgermeister Lars Wicke teilnahm, wurde die Bewerberliste einstimmig verabschiedet. Mit ihrer Liste präsentieren die Freien Wähler Mücke eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie engagierten neuen Kräften – Frauen und Männern, jüngeren Mitgliedern und langjährig Aktiven, die gemeinsam Verantwortung für die Zukunft aller Ortsteile der Gemeinde Mücke übernehmen wollen.

Angeführt wird die Liste von Dr. Fabian Horst (Atzenhain), gefolgt von Julia Myska (Ruppertenrod), Luis Herr (Nieder-Ohmen) und Jutta Schütt-Frank (Sellnrod). Auf Platz 5 steht Julian Kipper (Merlau), danach folgen Laura Kreil (Ober-Ohmen) und Marco Puchowski (Sellnrod). Listenplatz 8 belegt Annemarie Rutkowski (Flensungen), bevor Günter Zeuner (Ruppertenrod) mit Platz 9 den letzten einstelligen Listenplatz einnimmt.

Es schließen sich Klaus Schmidt (Ruppertenrod), Enno Oehler (Ober-Ohmen), Markus Dörr (Ober-Ohmen), Ben Hendrik Faust (Groß-Eichen), Maximilian Rühl (Sellnrod), Steffen Wick (Atzenhain), Moritz Schneider (Nieder-Ohmen), Bernd Schwebel (Merlau) und Wilhelm Wild (Sellnrod) an. Den Abschluss dieses Listenabschnitts bildet Ulf Immo Bovensmann (Merlau) auf Platz 19.

Auf den Listenplätzen 20 bis 28 kandidieren Yvonne Dienst (Groß-Eichen), Samantha Horst (Atzenhain), Klaus Müller (Sellnrod), Ingo Stein (Merlau), Lukas Decher (Flensungen), Timo Rühl (Ruppertenrod), Sabine Höres (Atzenhain), Dirk Decher (Flensungen) und Marc Filipp (Nieder-Ohmen). Den Schlussteil der Liste bilden Berthold Biedenkapp (Atzenhain), Martin Schlosser (Merlau), Uwe Lang (Höckersdorf), Claudia Schröder (Sellnrod) und Ewald Schmidt (Ruppertenrod).

Erster offener Austausch über Themen

Im Anschluss an die Listenaufstellung diskutierten die Kandidatinnen und Kandidaten intensiv die inhaltlichen Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026. Typisch für die Freien Wähler ist dabei, dass alle Ideen direkt aus der Gemeinde selbst kommen – ohne Vorgaben einer Parteizentrale. Die Arbeit richtet sich vollständig an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger von Mücke.

„Ein zentraler Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung aller Ortsteile zu einer lebendigen, familienfreundlichen und generationengerechten Wohngemeinde mit Arbeitsplätzen und allen notwendigen Angeboten“, betont Annemarie Rutkowski. Besonders hervorgehoben wurden Themen wie Kinderbetreuung, Familienangebote, Infrastruktur, Vereinsleben, öffentliche Veranstaltungen und ein gutes Miteinander.

Luis Herr unterstrich zudem die Bedeutung nachhaltiger Energiegewinnung. Bereits in der aktuellen Wahlperiode haben die Freien Wähler eine Initiative für Balkonkraftwerke an öffentlichen Gebäuden eingebracht, um die Grundlast im Stromverbrauch zu reduzieren.

Auch die finanziellen Aspekte der Gemeinde standen im Fokus. Mehrere Kandidierende wiesen auf die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Haushaltsführung hin – etwa im Zusammenhang mit der Übergangslösung für den Kindergarten in Ruppertenrod. Ebenso wurde der Erhalt und Ausbau des ÖPNV als wichtiges Zukunftsthema betont.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders. Vereine, ehrenamtliches Engagement und örtliche Initiativen bilden die tragenden Säulen des Gemeindelebens. Markus Dörr äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass der geplante Markt am Bahnhof Mücke nach Fertigstellung des Gebäudes zeitnah realisiert werden kann.

Erarbeitung der Themen in den kommenden Wochen

Dr. Fabian Horst kündigte an, dass die Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden Wochen regelmäßig mit der derzeitigen Fraktion der Freien Wähler zusammenkommen werden. Ziel ist es, Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit zu erhalten und gemeinsam die programmatischen Schwerpunkte für die Wahl vorzubereiten.

Derzeit stellen die Freien Wähler Mücke acht Mitglieder in der Gemeindevertretung. Bei der kommenden Wahl möchten sie die Zahl ihrer Mandate erhöhen, um sich weiterhin kraftvoll für die Gemeinde Mücke und ihre Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können – für eine starke, lebenswerte und nachhaltige Zukunft aller Generationen.

Kommunalwahl 2026 – Deine Chance, Mücke mitzugestalten

Werde Kandidat bei den Freien Wählern Mücke!

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mücke,

im März 2026 steht die nächste Kommunalwahl an – und damit eure Chance, die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitzugestalten. Die nächsten fünf Jahre bieten viele Herausforderungen, aber auch viele Möglichkeiten, Mücke weiter voranzubringen.

Hier sind vier gute Gründe, warum sich mitmachen lohnt:

  • Kommunalpolitik beginnt direkt vor der Haustür.
    Ob die Straße vor deinem Haus, das örtliche Dorfgemeinschaftshaus oder der eigene Dorfplatz – in der Gemeindevertretung werden Entscheidungen getroffen, die uns alle unmittelbar betreffen.
  • Kommunalpolitik ist greifbar und ehrlich.
    Bei uns geht es nicht um Parteipolitik, sondern um sachorientiertes und unabhängiges Handeln für Mücke. Dafür stehen die Freien Wähler Mücke seit über fünf Jahrzehnten.
  • Kommunalpolitik lebt von guten Ideen, nicht von Parteivorgaben.
    Wir konzentrieren uns auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Mücke. Jede Idee ist willkommen und wird offen diskutiert – ganz ohne Fraktionszwang oder politische Schablonen.
  • Kommunalpolitik blickt in die Zukunft.
    Wir kümmern uns nicht nur um aktuelle Themen, sondern denken voraus – damit Mücke auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt.

Doch Kommunalpolitik gelingt nur im Team.
Wenn du Lust hast, mitanzupacken, Verantwortung zu übernehmen und deine Meinung einzubringen, dann werde Teil der Freien Wähler Mücke!

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann melde dich gern bei uns:
E-Mail: info@fw-muecke.de; Tel.: 0174 62 90 964

Oder komm einfach vorbei:
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, laden wir alle Interessierten herzlich zu einem offenen Austausch im Dorfgemeinschaftshaus Atzenhain ein. Beginn ist 19:00 Uhr.

Wir freuen uns auf dich!
Eure Freien Wähler Mücke

„Mücker Bürger“ wollten Mücker Bürger mehr belasten – Freie Wähler setzen auf Einsparungen

Die Fraktion der Mücker Bürger unter der Fraktionsvorsitzenden Jennifer Schomber plante, den von Bürgermeister Andreas Sommer vorgelegten Haushalt mit einer Erhöhung der Grundsteuer A und B auf 460 % unverändert zu übernehmen. Dies hätte eine Steuererhöhung von 146 % gegenüber der erst im Dezember beschlossenen und vom Land Hessen geforderten aufkommensneutralen Grundsteuer bedeutet – eine erhebliche Mehrbelastung für die Bürgerinnen und Bürger. „Das ist eine Belastung, die wir in diesem Umfang nicht mittragen wollten“, erklärt Dr. Fabian Horst, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Mücke.

Auch den Freien Wählern ist bewusst: Alles wird teurer!

Die finanzielle Lage der Kommunen wird zunehmend schwieriger und auch Mücke steht vor wachsenden Herausforderungen. Dennoch sehen die Freien Wähler eine drastische Steuererhöhung nicht als einzige Lösung. Statt die Steuern zu erhöhen, wie es die Fraktion der Mücker Bürger wollte, setzen die Freien Wähler auf Einsparungen und eine solide Haushaltspolitik. Dieser Ansicht waren auch SPD, CDU und Grüne, die sich ebenfalls gegen die Erhöhung um 146 % aussprachen. Lediglich die Fraktion der Mücker Bürger wollte die Bürgerinnen und Bürger in diesem Umfang mehr belasten. Zwar gibt es jetzt auch eine Steuererhöhung, aber nicht mit dem Paukenschlag wie es Bürgermeister Sommer vorgelegt hatte und es die Mücker Bürger 1 zu 1 umsetzten wollten.

„Uns ist sehr wohl bewusst, dass der finanzielle Spielraum immer enger wird und dass Sparen eine große Herausforderung darstellt“, so Dr. Horst weiter. „Aber Sparen darf kein Fremdwort sein.“

Personalaufstockung zum falschen Zeitpunkt

Neben der Steuererhöhung forderte die Fraktion der Mücker Bürger auch eine Ausweitung der Stellenzahl – zwei neue Stellen sollten geschaffen werden. Einsparungen waren hingegen kaum vorgesehen: Lediglich rund 3.000 Euro im Sitzungsdienst sollten gestrichen werden, wobei dem gegenüber wieder Kosten für Druck und Versand der Sitzungsunterlagen entstehen könnten. „Ob diese angebliche Einsparung unterm Strich wirklich eine ist, bleibt fraglich“, kommentiert Ulf Immo Bovensmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Mücke.

Einsparungen sind möglich und notwendig

Die Freien Wähler zeigen, dass es Alternativen zur starken Steuererhöhung gibt. Dies bestätigt auch das Abstimmungsverhalten in der Gemeindevertretung: Alle Anträge der Freien Wähler zum Haushalt 2025 wurden angenommen, teilweise sogar mit Unterstützung der Mücker Bürger. Die vorgeschlagene Stellenwiederbesetzungssperre oder die Kürzung der Kosten für den Breitbandausbau sind konkrete Maßnahmen, um den Haushalt zu entlasten. Ein weiterer wichtiger Vorschlag der Freien Wähler Mücke: Die Installation sogenannter Balkonkraftwerke an gemeindeeigenen Gebäuden, um damit die Grundlast decken und so Stromkosten nachhaltig senken zu können.

Ein eingeschränkter Horizont und Adieu Sachpolitik?

In ihrer Haushaltsrede unterstellte Jennifer Schomber allen, die eine andere Sichtweise wie die „Mücker Bürger“ vertreten, einen „eingeschränkten Horizont“. Da alle Fraktionen – außer den Mücker Bürgern – den Haushalt in geänderter Form beschlossen haben, richtet sich diese Aussage offenbar an die gesamte Gemeindevertretung. „Frau Schomber hat hier nicht nur eine unsachliche Wortwahl getroffen, sondern mit ihrer Aussage die anderen 22 Gemeindevertreterinnen und -vertreter beleidigt“, so Dr. Horst abschließend.

Gleiches gilt auch für ihren diskriminierenden Vorwurf an «die Älteren» Gemeindevertreterinnen und –Vertreter sich nicht verändern zu wollen. „Was ist das für eine Wortwahl?“, fragt sich Günter Zeuner. „Und das von einer politischen Gruppierung, die erstmal 2021 antrat, um «Sachpolitik» zu betreiben und zwischen den «ach so zerstrittenen Fraktionen» in Mücke zu vermitteln“, so Zeuner weiter. Und diese Frage stellen sich nicht nur die Freien Wähler im Gemeindeparlament.