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High-Tech trifft Heimat: Freie Wähler besuchen MK Versuchsanlagen in Mücke-Merlau 

Auf Einladung der MK Versuchsanlagen GmbH & Co. KG besuchten über 20 Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler für die Gemeindevertretung Mücke und den Vogelsbergkreistag den Unternehmensstandort in Merlau. Der Termin unterstrich die Bedeutung regionaler Innovationskraft und die engen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und kommunaler Infrastruktur. 

Innovation „Made in Mücke“ 

Geschäftsführer Michael Keil begrüßte die Delegation persönlich und gab Einblicke in die Erfolgsgeschichte des 1988 gegründeten Familienunternehmens. Heute steht MK mit über 250 Mitarbeitern für Präzision und Zukunftstechnologie. Von maßgeschneiderten Laborsystemen bis hin zu metallfreien Reinräumen: Die Produkte aus Mücke sind weltweit in der Pharma-, Halbleiter- und Optikindustrie sowie in der Spitzenforschung gefragt. Besonders in der Ultra-Spuren-Analyse und der Industrie 4.0 gilt das Unternehmen als Technologieführer. 

„Trotz unserer internationalen Ausrichtung schlägt das Herz von MK klar hier in der Region“, betonte Keil. Bei einer anschließenden Werksführung konnten sich die Besucher von der beeindruckenden Fertigungstiefe überzeugen – von der Planung bis zur Montage findet die gesamte Wertschöpfung vor Ort statt. 

Standortfaktor Kinderbetreuung im Fokus 

Im Dialog mit der Betriebsleitung rückten schnell die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten in den Fokus. Annekathrin Walter, Mitglied der Geschäftsleitung, verdeutlichte die Herausforderungen moderner Arbeitgeber: „Wer Fachkräfte und junge Familien in der Region halten will, muss verlässliche und planbare Betreuungsangebote schaffen.“ Eine funktionierende Kinderbetreuung sei heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Standortfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe. 

Die Freien Wähler nahmen diesen Impuls direkt auf. „Das ist ein zentrales Thema, das wir in der kommenden Legislaturperiode ganz oben auf unserer Agenda haben werden“, versicherten die Vertreter der Wählergemeinschaft. 

Starke Wirtschaft als Fundament der Kommune 

Michael Keil ergänzte, dass ein Unternehmen dieser Größe auf ein funktionierendes Umfeld angewiesen sei – von der Verkehrsanbindung bis hin zu kurzen Wegen in der Verwaltung. Die Freien Wähler würdigten die enorme Leistungsfähigkeit des Betriebs. 

  • Lars Wicke, Spitzenkandidat für den Kreistag, unterstrich die Rolle des starken Mittelstands für den gesamten Vogelsberg. 
  • Dr. Fabian Horst, Spitzenkandidat für die Gemeindevertretung, hob hervor, dass solch sichere und hochqualifizierte Arbeitsplätze das Fundament für eine zukunftsfähige Gemeinde bilden. 
  • Ulf Immo Bovensmann, lokaler Kandidat aus Merlau, verwies auf die schiere Bedeutung des Standorts: Mit über 1.000 Arbeitsplätzen im unmittelbaren Umfeld sei dieser Bereich das wirtschaftliche Kraftzentrum Mückes, in dem MK eine Schlüsselrolle einnehme. 

Fazit des Besuchs: Die MK Versuchsanlagen GmbH & Co. KG ist ein Paradebeispiel dafür, wie High-Tech und Heimatverbundenheit Hand in Hand gehen. Für die Freien Wähler steht fest: Die Unterstützung solcher Unternehmen durch eine starke kommunale Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe der lokalen Politik. 

Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen – Grünflächen besser und kontinuierlicher pflegen

Die Pflege der öffentlichen Grünflächen ist ein Thema, das viele Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Mücke unmittelbar betrifft. Ob Spielplätze, Friedhöfe oder Dorfplätze – immer wieder wird deutlich, dass das Gras zu hoch steht oder Grünanlagen nicht regelmäßig gepflegt werden können. Gerade bei sensiblen Anlässen wie Beerdigungen auf dem Friedhof sorgt dies verständlicherweise für Unmut.

Für die Freien Wähler Mücke steht fest: Diese Themen sind keine Nebensächlichkeiten, sondern betreffen die Lebensqualität in unserer Gemeinde unmittelbar.

„Wir haben uns mit diesem Thema bereits lange vor der Wahl intensiv beschäftigt“, betont Dr. Fabian Horst, Spitzenkandidat der Freien Wähler Mücke. Bereits in der vergangenen Wahlperiode brachten die Freien Wähler den Vorschlag ein, bei geeigneten Flächen auf Rasenmähroboter umzusteigen, um den Bauhof zu entlasten und Pflegeintervalle zu verkürzen. Vergleichbare Modelle werden in anderen Kommunen bereits praktiziert.

„Uns war bewusst, dass der Einsatz nicht auf allen Flächen möglich ist und Sicherheitsaspekte sorgfältig geprüft werden müssen“, so Dr. Horst. Dennoch wurde der Antrag nach Vorlage eines „Gutachtens“ nicht weiterverfolgt. Damit blieb ein aus Sicht der Freien Wähler sinnvoller Ansatz ungenutzt.

Neue Ideen aus der „Jüngeren Generation“

Im Rahmen der Listenversammlung im Februar 2026 stellten Vertreterinnen und Vertreter der „Jüngeren Generation“ der Freien Wähler Mücke weitere Überlegungen vor. Maximilian Rühl aus Sellnrod auf Listenplatz 14 erläuterte dabei einen praxisnahen Ansatz: Die Pflege einzelner Grünflächen oder das regelmäßige Mähen bestimmter Rasenflächen könnte – auf freiwilliger Basis – an örtliche Vereine übertragen werden.

„Warum sollte ein Faschingsverein, ein Jugendclub oder ein Obst- und Gartenbauverein, der eine Fläche übernimmt, nicht auch eine kleine Aufwandsentschädigung für die Vereinskasse erhalten?“, so Rühl. Vergleichbare Modelle, etwa bei der Reinigung von Sinkkästen durch Feuerwehrvereine, zeigen, dass bürgerschaftliches Engagement erfolgreich eingebunden werden kann.

Ein solcher Ansatz würde Aufgaben wieder stärker ins Dorf zurückverlagern. Natürlich sei klar, dass sich nicht in allen Ortsteilen Vereine finden werden und nicht jede Fläche geeignet ist. Doch wie Luis Herr aus Nieder Ohmen, Listenplatz 3 betont: „Jede Fläche welche durch das Programm von Vereinen übernommen wird, ist eine Fläche weniger um die sich der Bauhof kümmern muss“

Unbürokratisch und praxisnah

Viele Dorfplätze in der Gemeinde Mücke wurden bereits durch Vereine angelegt – unter anderem im Rahmen des Förderprogramms „Starkes Dorf“. Für die Freien Wähler liegt es nahe, dieses Engagement weiterzudenken und Vereinen auch langfristig Verantwortung für Pflege und Erhalt einzelner Flächen zu übertragen.

Wichtig ist den Freien Wählern dabei ein unbürokratisches Vorgehen. „Es darf nicht sein, dass nach dem Mähen jemand aus der Verwaltung mit dem Zollstock dasteht und die Grashöhe kontrolliert“, so Berthold Biedenkapp aus Atzenhain, Listenplatz 29. Vertrauen und klare Absprachen müssten im Vordergrund stehen.

Gleichzeitig ist den Freien Wählern bewusst, dass es sensible Bereiche gibt – etwa Kindergärten oder besonders stark frequentierte Anlagen – bei denen eine Übertragung nicht möglich ist. „Aber es kann ein wichtiger Beitrag sein, um den Bauhof zu entlasten und die Grünflächen in unserer Gemeinde besser und kontinuierlicher zu pflegen“, ergänzt Laura Keil aus Ober-Ohmen auf Listenplatz 5.

Ziel: Saubere, gepflegte und lebenswerte Ortsteile

Die Freien Wähler Mücke machen deutlich: Sie setzen sich aktiv mit den Themen auseinander, die den Bürgerinnen und Bürgern wichtig sind. Die Pflege der Grünflächen ist dabei ein zentraler Baustein für ein gepflegtes Ortsbild und eine hohe Lebensqualität.

Mit neuen Ideen, Offenheit für innovative Lösungen und dem Vertrauen in das Engagement der Vereine wollen die Freien Wähler dazu beitragen, dass die Grünflächen in der Gemeinde künftig besser, regelmäßiger und nachhaltiger gepflegt werden.

Freie Wähler Mücke stellen Liste auf

34 Kandidatinnen und Kandidaten stehen für die Kommunalwahl 2026 bereit

Am 27. November fand im DGH Flensungen die Sitzung zur Listenaufstellung der Freien Wähler Mücke statt. In konstruktiver Atmosphäre kamen die Mitglieder zusammen, um die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl zu bestimmen. Mit einer vielfältigen und breit aufgestellten Liste von 34 Kandidatinnen und Kandidaten treten die Freien Wähler Mücke zur Wahl der Gemeindevertretung im März 2026 an. Dies teilte der Vorsitzende der Freien Wähler Mücke, Dr. Fabian Horst, mit, der im Rahmen der Listenversammlung zum Spitzenkandidaten gewählt wurde.

An der Versammlung, an der auch der Kreisvorsitzende der Freien Wähler und Grebenauer Bürgermeister Lars Wicke teilnahm, wurde die Bewerberliste einstimmig verabschiedet. Mit ihrer Liste präsentieren die Freien Wähler Mücke eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie engagierten neuen Kräften – Frauen und Männern, jüngeren Mitgliedern und langjährig Aktiven, die gemeinsam Verantwortung für die Zukunft aller Ortsteile der Gemeinde Mücke übernehmen wollen.

Angeführt wird die Liste von Dr. Fabian Horst (Atzenhain), gefolgt von Julia Myska (Ruppertenrod), Luis Herr (Nieder-Ohmen) und Jutta Schütt-Frank (Sellnrod). Auf Platz 5 steht Julian Kipper (Merlau), danach folgen Laura Kreil (Ober-Ohmen) und Marco Puchowski (Sellnrod). Listenplatz 8 belegt Annemarie Rutkowski (Flensungen), bevor Günter Zeuner (Ruppertenrod) mit Platz 9 den letzten einstelligen Listenplatz einnimmt.

Es schließen sich Klaus Schmidt (Ruppertenrod), Enno Oehler (Ober-Ohmen), Markus Dörr (Ober-Ohmen), Ben Hendrik Faust (Groß-Eichen), Maximilian Rühl (Sellnrod), Steffen Wick (Atzenhain), Moritz Schneider (Nieder-Ohmen), Bernd Schwebel (Merlau) und Wilhelm Wild (Sellnrod) an. Den Abschluss dieses Listenabschnitts bildet Ulf Immo Bovensmann (Merlau) auf Platz 19.

Auf den Listenplätzen 20 bis 28 kandidieren Yvonne Dienst (Groß-Eichen), Samantha Horst (Atzenhain), Klaus Müller (Sellnrod), Ingo Stein (Merlau), Lukas Decher (Flensungen), Timo Rühl (Ruppertenrod), Sabine Höres (Atzenhain), Dirk Decher (Flensungen) und Marc Filipp (Nieder-Ohmen). Den Schlussteil der Liste bilden Berthold Biedenkapp (Atzenhain), Martin Schlosser (Merlau), Uwe Lang (Höckersdorf), Claudia Schröder (Sellnrod) und Ewald Schmidt (Ruppertenrod).

Erster offener Austausch über Themen

Im Anschluss an die Listenaufstellung diskutierten die Kandidatinnen und Kandidaten intensiv die inhaltlichen Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026. Typisch für die Freien Wähler ist dabei, dass alle Ideen direkt aus der Gemeinde selbst kommen – ohne Vorgaben einer Parteizentrale. Die Arbeit richtet sich vollständig an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger von Mücke.

„Ein zentraler Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung aller Ortsteile zu einer lebendigen, familienfreundlichen und generationengerechten Wohngemeinde mit Arbeitsplätzen und allen notwendigen Angeboten“, betont Annemarie Rutkowski. Besonders hervorgehoben wurden Themen wie Kinderbetreuung, Familienangebote, Infrastruktur, Vereinsleben, öffentliche Veranstaltungen und ein gutes Miteinander.

Luis Herr unterstrich zudem die Bedeutung nachhaltiger Energiegewinnung. Bereits in der aktuellen Wahlperiode haben die Freien Wähler eine Initiative für Balkonkraftwerke an öffentlichen Gebäuden eingebracht, um die Grundlast im Stromverbrauch zu reduzieren.

Auch die finanziellen Aspekte der Gemeinde standen im Fokus. Mehrere Kandidierende wiesen auf die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Haushaltsführung hin – etwa im Zusammenhang mit der Übergangslösung für den Kindergarten in Ruppertenrod. Ebenso wurde der Erhalt und Ausbau des ÖPNV als wichtiges Zukunftsthema betont.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders. Vereine, ehrenamtliches Engagement und örtliche Initiativen bilden die tragenden Säulen des Gemeindelebens. Markus Dörr äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass der geplante Markt am Bahnhof Mücke nach Fertigstellung des Gebäudes zeitnah realisiert werden kann.

Erarbeitung der Themen in den kommenden Wochen

Dr. Fabian Horst kündigte an, dass die Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden Wochen regelmäßig mit der derzeitigen Fraktion der Freien Wähler zusammenkommen werden. Ziel ist es, Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit zu erhalten und gemeinsam die programmatischen Schwerpunkte für die Wahl vorzubereiten.

Derzeit stellen die Freien Wähler Mücke acht Mitglieder in der Gemeindevertretung. Bei der kommenden Wahl möchten sie die Zahl ihrer Mandate erhöhen, um sich weiterhin kraftvoll für die Gemeinde Mücke und ihre Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können – für eine starke, lebenswerte und nachhaltige Zukunft aller Generationen.

FW @ Mücke – Triff die Freien Wähler Mücke in den Ortsteilen

Unser Motto ist es Mücke gemeinsam zu gestalten – jetzt und in Zukunft. Und wie könnten wir dieses Vorhaben besser umsetzten als mit Euch gemeinsam. Aus diesem Grund wollen wir im Laufe dieses Jahres, dem Jahr vor der Kommunalwahl 2026, mit den Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden aber auch mit Ehrenamtlern aus den einzelnen Ortsteilen von Mücke ins Gespräch kommen.

Welche Fragen beschäftigen Euch?

Habt Ihr Euch auch schon gefragt:
„Wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik? Welche Aufgaben haben die Gemeindevertretung, der Gemeindevorstand oder der Ortsbeirat? Welche Themen sind in Mücke aktuell auf der politischen Agenda? Was wird die Gemeinde zukünftig beschäftigen?“

Wir sind gerne bereit Eure offenen Fragen zu beantworten. Darüber hinaus interessieren wir uns auch sehr für Eure Sicht auf bestimmte Themen: Was bewegt Euch als Bewohner, Gewerbetreibender oder Ehrenamtler aktuell in Mücke? Was sind Eure Interessen? Was sind Eure Ideen für die künftige Gestaltung unserer Gemeinde? Was läuft aktuell gut und was sollte zukünftig verbessert werden?

All diese Fragen wollen wir gerne ergebnisoffen mit Euch diskutieren. Wir freuen uns sehr auf einen lockeren und entspannten Austausch mit Euch!

Wann kommen wir zu Euch in die Ortsteile?

Wir planen im Zeitraum zwischen Mitte März und Ende August 2025 zu Euch in die einzelnen Ortsteile zu kommen. Wir werden die einzelnen Termine immer zwei Wochen vor der Veranstaltung bekannt geben.

Sollten sich Eurerseits jetzt schon Fragen auftun, zögert nicht uns zu kontaktieren: info@fw-muecke.de

Eure Freien Wähler Mücke